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Den Frauen eine Stimme geben und Ungehörtes sichtbar machen!

Die  Festveranstaltung der SP Frauen OÖ zum Frauentag am 7. März 2015  im AktivPark in St. Georgen/Gusen war wieder ein eindrucksvolles Zeichen von Stärke und Frauensolidarität   und setzte damit in diesem Wahljahr ein deutliches Zeichen.

Nach intensiver Vorlauf- und Vorbereitungszeit wurde das  jüngste Projekt der SP-Frauen  OÖ mit dem Titel „Unerhört“ bei der Veranstaltung in St. Georgen/Gusen  in den Mittelpunkt gerückt und erstmals vorgestellt. Rund 350  Frauen aus ganz Oberösterreich waren der Einladung gefolgt und machten deutlich, dass sie klar an der  Seite der Frauen stehen – vor allem jener am Rand der Gesellschaft, deren Geschichten oft nicht gehört werden. Das muss sich ändern!

LAbg. Sabine Promberger konnte bei ihrer ersten Frauentags-Veranstaltung als Landesfrauenvorsitzende unter den Gästen, neben zahlreichen Landtagsabgeordneten, Bürgermeisterinnen, Vizebürgermeisterinnen und Gemeindemandatarinnen auch Landesrätin Gertraud Jahn begrüßen. Sie machte in ihren Begrüßungsworten deutlich, dass es für die Frauen sehr wohl einen Unterschied macht, ob SozialdemokratInnen das politische Geschehen bestimmen. Das zeigt sich unter anderem daran,  ob es in einer Gemeinde z.B. eine echte Ganztagsschule gibt oder einen Kinderhort.
Durchs Programm führte Sabine Schatz, als Bezirksfrauenvorsitzende von Perg gewissermaßen Hausherrin im Bezirk, sie wies auch darauf hin, dass wir jetzt im Vorfeld zur Gemeinderatswahl darauf schauen müssen, dass sich viele Frauen in den Gemeinden engagieren.
„Beim unserem Projekt  ‚Unerhört‘ ist es darum gegangen, mit den Frauen ins Gespräch zu kommen, zu erfahren, wo es politischen Handlungsbedarf gibt. Gerade jetzt, in Zeiten, die für viele Frauen wahrlich keine leichten sind. Wir wollten wissen, wieviel verdienen Frauen wirklich und wie wird ihre Leistung, die sie entgeltlich verrichten, von der Gesellschaft anerkannt“, betonte Landesfrauenvorsitzende Sabine Promberger. „Wir haben für  das Projekt ‚Unerhört‘ Frauen sowie  Expertinnen in Frauenberatungseinrichtungen befragt. In den  Gesprächen haben wir  die vielen verschiedenen Seiten eines Frauenlebens, ganz persönliche Geschichten und Gesichter von Armut kennengelernt.
„Unerhört ist es im doppelten Sinn: Unsere Gesprächspartnerinnen haben über ihren Alltag und ihr Leben am Rand berichtet, am Rande der Armutsgrenze, am Rande der Belastbarkeit, am Rande der Wahrnehmung.  Was sie erzählen, ist unerhört, und es bleibt weithin ungehört. Frauen mit Minipensionen, die schildern, wie sie am Ende ihres Arbeitslebens in die Altersarmut rutschen. Berufstätige Alleinerzieherinnen, die sich an den vielfachen Belastungen aufreiben. Migrantinnen, die – weil sie aufgrund des Aufenthaltsrechts so erpressbar sind – sich gegen die täglichen Verstöße des Arbeitsrechts nicht zu wehren wagen. Die Geschichten und Erzählungen sollen nicht länger ungehört bleiben. Das Projekt wird seine Fortsetzung mit Runden Tischen und Erzählcafés in den Bezirken haben und Grundlage für das  frauenpolitische Programm der SPÖ Frauen sein“, gibt Landesfrauenvorsitzende LAbg. Sabine Promberger die Richtung vor.
Selbst seit 1991 im Gemeinderat  in Ebensee  erklärte Promberger  zum Thema Geschlechterquote: “Ich weiß, dass es schwierig ist, Frauen für die Mitarbeit in den Gemeindeparlamenten zu gewinnen. Wenn Frauen und Männer in dieser Frage aber gemeinsam an einem Strang ziehen, gelingt es immer wieder.“
Das SOG.THEATER kam nicht mit einem fertigen Programm,  es wurde vielmehr auf der Bühne ein gemeinsames Stück im Zusammenspiel zwischen SchauspielerInnen und Publikum entwickelt. Ausschnitte aus dem Leben der befragten Frauen wurden improvisiert und szenisch umgesetzt.
Die Linzer Künstlerin Jessie Ann de Angelo verlieh  der geballten Frauenpower mit ihren Liedern musikalische Kraft.

 

Fotos findet du in der Flickr-Galerie

 

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