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„Grundversorgung statt Profit“ – SPÖ will Wasser im Bezirk Perg schützen

13. Juli 2026

„Grundversorgung statt Profit“ – SPÖ will Wasser im Bezirk Perg schützen

Grassierende Trockenheit

Österreich erlebt das trockenste Frühjahr seit Messbeginn im Jahr 1858. Die Folge sind Waldbrände, abgedrehte Dorfbrunnen und sehr niedrige Grundwasserspiegel bis hin zu Versorgungsengpässen. Gleichzeitig gerät die Landwirtschaft massiv unter Druck. Der Weizen wächst nicht mehr so, wie er soll und das Futtermittel für Tiere wird knapp. Die anhaltende Trockenheit lässt Böden, Wälder und Gewässer austrocknen und stellt uns vor große Herausforderungen.

Das ist kein Zufall. Durch die Klimakrise nehmen die Extremwetterereignisse zu. Das bedeutet längere Trockenheit, stärkere Unwetter und häufigere Überschwemmungen. Ja, auch im Bezirk Perg. Studien von Greenpeace und dem Umweltbundesamt zeigen, dass in den kommenden Jahrzehnten österreichweit über 470 Gemeinden von Wassermangel betroffen sein könnten und die Grundwasserressourcen bis 2050 um 23 Prozent schrumpfen könnten. Die SPÖ setzt sich auf allen Ebenen für den Schutz unseres Klimas, unserer Natur ein. Wir wollen die Trinkwasserversorgung zukunftsfit machen und für unsere Regionen nachhaltig absichern. Schon jetzt investiert die Bundesregierung jährlich rund 250 Millionen Euro in die Siedlungswasserwirtschaft. Damit werden Gemeinden beim Ausbau und der Modernisierung ihrer Wasserinfrastruktur unterstützt.

Grundversorgung statt Profit – SPÖ will Wasser schützen

Um für künftige Trocken-Perioden vorzusorgen, will die SPÖ Maßnahmen vorantreiben. Folgende Punkte sind der SPÖ dabei besonders wichtig.

SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr: „Die Trockenheit wird uns in Zukunft immer häufiger beschäftigen. Wasser ist öffentliche Grundversorgung, in Zeiten der Knappheit soll damit kein Profit gemacht werden. Wir haben einen Plan, um unsere Wasserversorgung nachhaltig abzusichern. Setzen wir ihn gemeinsam um!“

Abg.z.NR Sabine Schatz: „Jede und jeder hat ein Recht auf Zugang zu Wasser. Die Versorgung mit Wasser darf deshalb niemals für Profitinteressen missbraucht werden. Wir sichern Wasser deshalb ab!“


[1] Auch der Rechnungshof sagte 2024: „Eine nachhaltige Verteilung der begrenzten Ressource Wasser kann über einen Zeitraum von 25 Jahren nicht gesichert werden, auch allfällige Ressourcenkonflikte sind über einen derart langen Zeitraum nicht vorhersehbar.“

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